Der Neubau der Sporthalle in Windhagen nach einem Jahr in Benutzung ein echtes "Energiegewinngebäude"

Mitte des Jahres 2010 wurde der Neubau der 3-Feld-Sporthalle in Windhagen eingeweiht. Wir wurden von Seiten des Bauherrn, der Ortsgemeinde Windhagen über die Verbandsgemeindeverwaltung Asbach in der Planungsphase mit der Erstellung des Energiekonzeptes und der energetischen Planung in Anlehnung an den Passivhausstandard beauftragt. Aufbauend auf dem Passivhaus-Standard wurde das Ziel von der Verbandsgemeinde so formuliert, dass ein „Energiegewinnhaus“ errichtet werden sollte. Der Wärmeverlust des Gebäudes wurde über eine optimale Dämmung der Außenbauteile (U-Wert < 0,15 W/m²K) auf ein Minimum reduziert. Die Lüftungswärmeverluste wurden über eine Lüftungsanlage mit hoher Wärmerückgewinnung ebenfalls auf ein Minimum reduziert. Der erforderliche, sehr geringe Heizwärmebedarf wird über eine Wärmepumpe gedeckt. Eine solarthermische Anlage gekoppelt mit einem Holzpelletkessel liefert die Warmwasserversorgung und unterstützt den Heizkreislauf.
Der Strombedarf wird über die Photovoltaikanlage mit 98,8kWp auf dem Dach der Sporthalle gedeckt, wobei sogar ein Überschuss erwirtschaftet wird.
Der theoretische Rechenansatz aus der Planung der Sporthalle als „Energiegewinngebäude“ wurde nach dem ersten Jahr in Vollbetrieb bestätigt. Der Verbrauch von 93.479 kWh wurde mit einem Ertrag von 103.907 kWh gedeckt und überschritten.

Die Sporthalle in Windhagen ist ein Energiegewinngebäude.

Die Verbandsgemeindeverwaltung mit ihrem Projektleiter und Architekten, Herrn Siegfried Ewens, leistet somit eine vorbildhafte Projektentwicklung in Sachen Klimaschutz und Nutzung von Erneuerbaren Energien.

Sporthalle Windhagen

Die Sporthalle in Windhagen - ein "Energiegewinngebäude"

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